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Worte

February 19th, 2012

Worte können sein,
schön und schmutzig grob und fein ,zart und voll der Bedacht
weißt du noch dein erstes Wort dein formen mit den Lippen rund
um den Mund
Worte , artikulierte Gedanken entstanden im Hort der Gefühle
Gefühlt erdacht geformt strahlen aus ergreifen den, die suchen,sie finden ihr Ziel
Nur eines nicht, du kannst ausgestoßen sie nicht holen zurück
Worte sind wie Messer, scharf zerteilend und doch können sie heilen
Sie sind, können sein wie Balsam der Seele doch drehst sie um
Werden sie zur Säure zerstören verätzen
Worte aus Kindermund klingen grad bis stark sind klar und wahr
Drum schütze sie die Worte welche entspringen der Tiefe
Entspringen Not und Freud
Sei bewußt
Worte ausgesprochen sind fort von dir
Drum form die Worte
Denk und sprich mit Herzen
Worte sie kommen von dir
Es sind deine
Worte
m.chr.

Suchen

February 19th, 2012

Was ist, was treibt, was ent- täuscht, was
Wir die wir, du oder ich, Mann oder Weib, stürmen drängen verletzen zerstören
Und immer am End ein schales Gefühl
Was ist was treibt was sucht das kleine Ego im Hirn
Nicht unser Hirn das dreigeteilt und im letzten in der so stolz geprägten dem Neocortex
Entfernen wir den Sinn das Ziel
Wir du oder ich ein anderes Berühren sind nur Verweiler
Auf einer begrenzten Station
Uns wurde geliehen ,wir wurden versorgt mit dem was nötig und
Verloren den Sinn , wir schwelgen im Vergänglichen zerschlagen das was uns berührt
Und , am Ende wir fühlen das nicht der Sinn
Wir spüren wir führen den Kampf gegen Ohnmacht und Nicht-Wissen
Mein ist nicht Dein ist nicht zu teil und doch gemein
Ich spür ich berüh und deine Augen nicht von dir
Du wirst gehen du wirst vergehn
Doch spür die Reise beginnt
Hier nur ein kleiner Stop
Schließ die Augen dein , tauch ein in andre klare nahe Welten
Denn die sind von dir sie kommen zu dir

m.chr.

Gib es ein Leben nach der Gier ?

February 19th, 2012

Wir die wir so groß so stark so schön so übertüncht mit Attributen der Äußerlichkeiten
Haben vergessen, verdrängt und nie versucht
Versucht zu erkunden wofür wir geboren, wofür wir gesandt in diese Welt
Eifern nach was vorgelebt doch nie hinterfragt
Gib es ein Leben jenseits der Gier
Nur der oder die welche glänzt im Rampenlicht der Illusionen wird hofiert
Hofiert in einer Welt in einem Rausch voll der Seifenblasen,
Seifenblasen zerspringen hinterlassen wenn es dich rührt , einen kühlen Hauch
Wir die wir meinen zu denken zu besitzen das größere Hirn das Neocortex
Das wovon wir meinen im Sinne einer maskulinen Religion
Unterwerfen zerstören neu gestalten,
dies ja dies die treibende Kraft unserer grenzenlosen Gier
Was hindert was ängstigt zu kehren um
Vergleichbar dem Kurs der Titanic welche ertrank im Rausch
Wir die wir ach so toll so groß und schillernd
Wissen spüren wohin der Zug uns treibt
Doch haben verlernt uns zu stellen der Angst und sehen nicht
Was da hinter verborgen , welche Kraft und Inspiration wir verschließen
Tag für Tag
Wir leben für einen Sinn und sollten erwachen aus dem Traum der Vergänglichkeit
Dein Körper ist wie ein Mantel er zerfällt dereinst und dient der Nahrung nach uns kommenden
Elementen
Wach auf und seh die andere Realität
Du siehst und spürst sie im Traum im Schlaf
Dem Bruder des Todes
Wir sind nicht von hier, sind nur Hüter auf diesem Stern
m.chr.

Vogel flieg

February 19th, 2012

Vogel der Nacht , Vogel am Tag , kreist stürzt und doch dein Punkt am Unendlichen
Am fernen am nahen Horizont
Hoch droben hab ich dich geschaut , beim Kreisen beim Stürzen durch mir fremde Welten
Wir die Erdgeborenen können schauen träumen und mit blechernem Getös
Mit hinterlassem verschmutzendem Gewirr
Dir folgen dir träumen auf deinem Weg der uns so fern
Schau aus, steh auf du Sklave deiner Treibe, du oder ich und wir geprägt durch gengezeichnet
Wir die wir stehn auf Jagd und Sammeln, wollen müssen bedienen der Triebe Urgezeit
Wir sind nicht frei , frei wie der Albatros im hohen Sturz
Wir können denken doch handeln um eins um
Urgewalten, und die sind
Angst Fressen Kampf und Sex
Nur der der dominiert bekommt den größten Napf das Stolzeste Weibchen
Drum schau seh den Adler hoch und fern
Frei sein Flug frei sein Sturz
Denn sein Nest ist hoch im Fels
Vogel flieg und sei bereit
Bereit bei Nacht vor der blauen Stund
m.chr.

Sehen

February 19th, 2012

Eintauchen und abschied vom Sehen
Mit dem Aufwachen geht ruhend deine wahre Realität zurück ins Traumland
Und mit zerstörendem Tageslicht meinen wir eins zu sein eins mit gedachter erdachter Realiät
Die Frau dem Mann der Mann der Frau und im gedachten Verschmelzen erscheinen die Bilder
Zeichen einer unserer Welten Zwischenwelten und Angst , Angst vor dem Verlassen
Dem Verlassen einer endlichen gedachten Realität ergreift Herz und Hirn
Frei sei frei und entschärf den Blick den ach so unsteten, sei du sei eins mit dem
Aus dem du geworden ,
sei Hüter nicht Zerstörer und schau in Augen in Horizonte die kommen von fern und bleiben fern
du im meintlichen , vermeintlichem im hier und jetzt
wirst ernten was du gesät
hör auf hör hin und folg dem Traum
er ist dein Führer dein Helfer in der Not
hören spüren und ahnen
lass es sein und steig ein
ein in deine Welt .
sie ist von dir
sei Hüter nicht Zerstörer
fang an zu sehen , zu sehen
mit dem was wir noch nicht verstehn
fang an zu sehn.

m.chr.

Es ist

February 19th, 2012

Umbruch, Anbruch geworden in der Zeit
Das Jahr, was ist Zeit was bringt das gehen und entstehen
Wechsel im Denken im Empfinden ja Maja ein fernes Wort und doch
Es geistert es löst aus
Heute im hier im Jahr 2012 endet und beginnt, nur was
Unser Denken Konglomerate aus Momenten , doch was ist was
Was geschehen was empfunden, ist es Vertrauen fehlendes Wissen
Wir die wir kreisen und reisen auf diesem Erdenball
Müssen sollten wollten , können erkennen gar manches viel
Doch Götterdenken und Empfinden ein anderer Gewinn
Leben heißt geben heißt vergehen, heißt endlich sein
Im Kreis
Du die deinen wirst finden wirst lieben für deinen Part
Es ist es wird sein drum schau
Schau in dich hinein
Es ist

m.chr.

Schnee

January 5th, 2012

Schnee, Schnee im neuen Jahr, weshalb, warum die weiße Pracht
Vor nicht allzu langer Zeit das Wort der Satz: es grünt es blüht und nun das
Warum, warum weiß wie Schnee und kalt, warum
Die Zeiten sind gegangen heim ins Land ins Leben und wir die wir uns sehnten,
sehnten nach Wärme nach Geborgenheit
Weiß das Kleid welches bedeckt so viel, welches lässt verharren und erstarren
Gar manches Spiel
Du im Tanz du im Glanz wirst fallen dereinst aus trauten Höhn aus vermeintem Gefühl
Und ,,,, erwachen im Kühl
Einsam bist du einsam wirst du beim Ton der Schalmeien beim Zerspringen deiner Geborgenweit
Wach auf steh auf und geh ins Leben
Schnee weißt dir den Weg
Klar glitzern und wahr
Hör die Worte welche dringen an dein Ohr horch und spür
Spür den Sinn, deinen Sinn, weshalb du gekommen
Weshalb die Vor-gefahrenen gegangen
Frag und frag und geh in den Schnee
Er zeigt er liegt vor dir in dir
Für eine für deine Zeit
Schnee nicht nur von gestern
Schnee liegt nun vor deiner Tür
Schnee kalt glitzernd und voll der Harmonie
Schnee

m.chr.

Weiß

January 1st, 2012

Weiß der Fels den ich berührt, weiß das Licht das mich verführt, und weiß
Die Haut die ich berührt.
Weiß die Summe von allem die Einheit vorm Zerfall
Weiß ist rein , ist Anfang ist Ende ist das Final
Wir kommen wir flüchten der Dunkelheit wir lechzen nach Licht
Weiß ist der Schnee berührt verrührt mit roten Tropfen
Erst eins dann zwei dann viel der Anzahl viele und du sagtest zu viel
Dein ein Atmen auf weißen Leinen dein ein Suchen im Kreis
Weiß ist leuchten ist Klar ist Einheit von dir zu dir
Der Götter Gewand und doch verwandt
Weiß sind unsere Gebein umhüllt mit Leben gefüllt mit rotem Saft
Weiß ist der Wein der dein Denken betäubt der dich führt zum Grund
Dem dunklen
Weiß und doch nicht weiß
Weiß deine Hände und rot dein Blut das in dir pocht
Drum weis sei weiß
Und kehre heim
Du weißt
Weiß

m.chr.

Früh

January 1st, 2012

Noch schläft , noch ruht des Tages Rausch, noch geben dunkle Gemächer uns Halt und Wärme
Noch , bevor die Stürme zerzausen das Gemach das zärtlich geschaffene Nest
Wir stehen immer am Grund und suchen den Grund das Mal des Kains das Wort welches wärmt
Noch ist früh noch schweigt dein Atem und zärtlich umschmiegt deine Hand was des Schutzes gebührt
Du bist fern du bist nah , weißt du nicht um den Tanz am nächtlichen Feuer
Dort wo unsere Ahnen geruht wo Anfang wo Ende beim nächtlichen Flug
Du sagst, du spürst, du führst dein was dein gebührt, doch bist du sicher
Du von hier von anderem Geblüt
Nichts ist von hier, nichts ist von Bestand in einer, in dieser Welt des tonlosen Geschreis
Steh auf geh heim noch ist Zeit , Zeit für deinen Traum , den du geträumt
Zu früher Stund
Nicht ich bin Schaffer nur Kanal , nicht ich bin hier um zu sein
Götter riefen um zu erwachen die Welt um zu formen das Wir
Doch früh noch schläft und das ist gut
Das dunkle Tuch der Nacht es wärmt es schützt
Es behütet dich und mich
Für eine Nacht
Es ist nicht spät ,nein oftmals früh
Zu früh

m.chr.

Zeitenwechsel

January 1st, 2012

Zeit , was ist Zeit in einer dieser unserer Zeit.
Wir die wir hetzen jagen und stürzen von Scholle zu Scholle
Heute hier und morgen ein anderes Erheben
Wir jung geboren alt geworden durch der Stürme Vielzahl
Kommen und gehen , nehmen und geben und vergehen, wo ist der Bestand, sag wo
Sag mir den Ort den Hort wo betten ich kann das manchmal müde Haupt
Der Schlaf , Bruder des Todes erzählt soviel , gar manches von anderen Realitäten
Dort wo wir reichen einander die Hände , dort wo Einheit dem Licht sich gebiert
Wo Einheit der Ewigkeit eingeht wo Geister real und Götter dem Gott
Zeit nun ist Zeit und was beständig ist Veränderung
Du gehst auf deinem Weg der ein anderer und manchmal wir streifen uns tangential
Lassen, hinterlassen Spuren im Schnee, formen Gebilde aus Wort und Stein
Und schreiben Geschichte dein und mein für eine kurze Weil
Drum schau nicht zurück schau nur schau
Es ist Zeit,
Zeitenwechsel für dich für mich,
für Zeit für Endlichkeit
m.chr.