July 20th, 2011
Etwas im Gehirn etwas im Gewand , Gewand aus Papier
Bedeckt mit Hieroglyphen , Zahlen hoch Zahlen quer
Buchstabe an Buchstabe kombiniert mit Makulatur der Zahlenwelt
Kompliziert
Und du , du weist es nicht , noch nicht
Stehst empor greift empor zum Wust aus Bücher Zahlen versehen mit Cod,
der dir ein Geheimnis bleibt, bleiben will?????
kompliziert
Kennst du ihn oder sie oder es ,
der geschaffen das ,was die bringt die Verzweiflung nun
kompliziert.
Unsere Welt deine Welt meine Welt
Geschaffen um zu leben , leben fern dem kompliziert.
Und du oder sie oderes
Kompliziert
Geschaffen um zu leben geboren um zu leben
Kompliziert
m.chr.
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July 20th, 2011
Schneerest. Wolkenreste, Menschenreste, was?????????
Immer nur der Rest ,was ist der Anfang, was das Ende Rest??
Mit dem Erwachen, beginnt der Rest,
der Rest vom Tag ,der Rest vom Schlaf, immer nur Fragment, immer nur ????????
Von Einheit zur Einheit nur ein Rest, ein Rest warum,
unser Blick ein Rest, unser Gehör ein Rest??
Rest wovon, was ist war, ist Einheit ist Gänze ist makellos
Wir fügen zusammen was getrennt und spüren vom Rest
Einst zusammen, einst un-getrennt unzerstört, einst
Rest zu Rest gekittet geklebt,
verfügt gefügt
doch ungebrochen gleich dem Leuchten aus Kinderaugen
Rest, erst der Anfang
Anfang????????
m.chr.
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July 20th, 2011
Warten was der Tag gebiert, die Sonne entschleiert und Sterne verhüllten.
Weißt du, beim warten worauf
Hast du gezählt die Stunden Minuten deiner Tage deiner Jahre
An welchen du gewartet
Der Wind streift entlang der Höhn umschmeichelt Berge wie Täler
Ist unermüdlich und strömt sich aus zwischen Orient und Okzident
Er umschmeichelt dein Gewand, durchfeuchtet dein Haar mit Tropfen
Welche er gebracht vom fernen Ozean
Du weißt es nicht spürst es nur wenn Nässe dringt gleich dem Gefühl
Warten worauf wozu
Du bist geboren zu erkunden zu ergründen dein hier.
Warten , weißt wer auf dich gewartet, wer dich trug in diese Welt
Mit Warten verhaftet mit warten belohnt ,vom warten geholt
Spüren beim berühren mit Händen klein und fein sind Kinder vereint
Du, entsprungen dem Kind entronnen dem Lachen geboren zum finden
Beim Warten, weißt du noch als du standest am Ort dem fernen dir so vertrauten
Und spüren
Warten worauf
Die Antwort wirst finden , im warten
Worauf
m.chr.
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July 20th, 2011
Du bist die Decke die mich berührt , wenn es mich friert.
Du bist der Schal, wenn kalte Winde meinen Körper umspielen
Du bist die Hand , wenn stolpernd ich durchs Leben führ.
Du bist die Kleidung welche mich umhüllt wenn meine Blöße Schutz bedarf
Du bist der Napf aus dem ich trink wenn es mich dürstet beim Abendmahl
Du bist die Wahrheit welche ich nicht ergreif
Du bist der Andere den ich nicht seh ,wonach ich such
Du bist ein Stern am Horizont zu dem ich nichtschau
Du bist ein Mensch ein Wesen unbekannt und doch verkannt
Du ein haar von deinem Haar fällt auf fällt ab und wird benützt vernützt
Du ich weiß so wenig
Ich seh mit Augen versteckt hinter Lidern
Mit Ohren die lauern auf den Klang welcher hallt in Träumen
Zerrinnt am Tag gleich dem Wasser welches verdampft im Sonnenlicht
Du ich träum ich seh von hier zu mir
Von Grat zu Grat und spring ins tiefe dunkle Wasser
Das dich dereinst benetzten wird.
m.chr.
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July 20th, 2011
Sieh,,,
Sieh ich bin die Laute die du schlägst, wenn du berührst,
sieh ich bin die Saite die du spannst wenn du mich berührst
sieh ich bin das Klavier wen du meine Tastatur benützt
Sieh
Sieh bin ich das Wasser, dessen Wellen sich ausbreiten wenn du seine Oberfläche durchbrichst
Ich bin der Ozean in welchem meine Geheimnisse ruh
Ich bin dein Ohr um zu lauschen deinem Gesang
Ich bin die Flöte welche erschallt des Nachts wenn Träume dich um den Schlaf gebracht
Sieh
Ich bin das Gold welches schlummert im Erdenrund
Ich bin nicht von dir und du nicht von mir
Sieh wenn du mich berührst
Doch sei nicht erstaunt
Wenn ich mich nicht rühr
Ich bin das Waser die Saite der Bogen
Doch von alle dem auch nur ein Teil
Sieh und spür , schau hin und vergiss
Laue Nächte leerer Tag noch schwärzer das Mittag
Sieh und spür
Doch vergiss es nie
m.chr.
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July 20th, 2011
Hast du geschaut, hast du erhoben einmal den Blick, den Blick hinüber??????????
Weißt du was jenseits, was für den andern diesseits,
weißt was ich mein wenn ich denke mich entblöß,
weißt du wenn die Glut des Feuers meines Feuers erlöscht, wenn übrigbleibt ein Glimmen
ein Haufen Asche ?
Weißt du unser Feuer ist unsere Sehnsucht unser Hauch aus glühendem Aeonenduft
Ist Klang ist Ton ist Wissen ohne Worte ist wie Blick ohne Begrenzung.
Weißt um deine Augen ,um Grenzen um Höhen die sie umgehen für eine ihre Zeit
Wir Hüter des Moments sitzen im Käfig unserer Phantasie, dürsten nach dem See der
Ewigen Quell
Laben unser Gemüt mit vergänglichen Geschmeide und verlassen den gedeckten Tisch mit
Leeren Händen und Hunger nach der Nahrung aus Geist.
Hast du geschaut um deiner Kinder Hände die ungeboren den Mund geöffnet
Du ein Blatt am ewigem Baum welcher verankert im Erdenrund
Du hast du gehasst, geliebt und Wunden geleckt.
Du ich sag grau ,seh das Grau des Morgen und wart
Wart auf das Erwachen, das durchbohren mit dem Strahl der Sonne
Hast du geschaut gerufen und vernommen den Ruf
Wenn ja dann schnür an dein Bündel
Und geh den Pfad der Götter dir zeigen
Und dann sie werden nicht fragen
Hast du
m.chr.
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July 20th, 2011
Noch ….. immer noch …. im fallen , den Blick empor, die Hand geöffnet.
Du fragst , wozu , warum
Die Hand geöffnet , vielsagend oder nicht.
Du schweigst , siehst mich an mit dunklem Blick
Im fallen , du begreifst, du siehst du spürst,
du mein gegenüber mein alles oder nichts,
im fallen, am Rande des Grundes, Abgrund wie du sagst
Nein , ich falle nie ,
ich steige auf
wohin , wer weiß
du oder ich
Schattenreich oder Himmelsgrund
Im fallen wir treffen auf wir fallen dicht, an dicht
Und unsere Blicke berühren unsere Hände im Sturz getrennt
Breiten aus lassen los
Im fallen
m.chr.
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July 20th, 2011
Am Strand die Entblößung in der Sonne die Bedeckung und im Fern ,
Außerfern jenseits des Asphalt
Hohe Tannen tiefe Täler weiter Blick, tiefer Blick.
Ich sah deinen Körper sah deine Müh und spürte dein Fehl
Weit der Schritt noch weiter die Ruh die mich trieb
Nicht Hast noch Rast trieb an den beschwingten Schritt
Du mein Ziel, du mein Lauschen fern dem Tal
Strand ,Sonne , verdorrtes Gras und endlos das Band aus Asphalt
Noch ist weit, noch ist fern der Tag
Der tag an dem ich Schönheit spür im dunklen Gras im fernen Hell
Dort wo Tage sich dem Dunkel beugen ,wo Feen beim Tanz den Kobolden
Sich ergeben zum streben
Dort steht mein Heimatland dort
Im Fern auf hohem Grat, wo Moose umschmeicheln den schaurigen Grund
Dort wo Schritte ein Schritt
Desweilen zu viel
Strand, Sonne und hohe Berge
Kein Widerspruch
Nein ,,,, indifferent
m.chr.
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July 20th, 2011
Wir hetzen, wir jagen, wir gleiten, entlang einer unsichtbaren, vorgegebenen Zahl.
Nicht Mondschein, nicht Sonnenschein nicht Gang der eigenen inneren Uhr treibt an.
Nichts ruht in sich nichts schläft in sich, nichts.
Selbst im Bett dem so vertrauten ,selbst wenn wir umarmen beim garnen sitzt Zeit
Das unsichtbare Geläut im Nacken unserer selbst.
Nicht zählt der Mensch der verborgen hinter Kleid, Gewand, Geschwätz, sich zaghaft
Entblößt, durch Augenlider schmal der manchmal eingeglast, berühren uns, den gegenüber
Zarte Bande , zarte Wellen aus unergründlichen Tiefen.
Wir hasten und wir rasten erst im sarg .
Was bleibt was berührt in dieser unserer Zeit die diktiert von tickendem Gedröhn.
Stolz mit Inbrunst im tönernen Geschwätz zählt nur was tötet der Menschlichkeit Geblüht.
Schreit aus streif entlang einsamer Pfade hoch droben im Gebirg und spür den Nebelschwaden
auf bloßer Haut. Hier zählt nur Endlichkeit zu Endlichkeit und im Horst fern von dir und mir
Der Adler ruht und schaut und spürt,
er spürt nach Flug dem freien nach Sturz dem tiefen um zu ergreifen die Maus, die Beute zum Abendmahl.
Doch wir , nur schnöder Mammon nur leeres Geläut aus technisiertem Raum
Schau denk nach und geh den Weg
Hinauf hinaus , zu fernen Höhn
m.chr.
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July 20th, 2011
Ein Hauch voll nichts, ein Blatt gezeichnet mit Adern ,
vom Ursprung zum Finale , vom gehen zum werden ,
zum Tanz entlang der Peripherie die Leben heißt .
Du ich die vielen die unerkannt streiten und streifen durch Wolkengewirr
Und Himmelshöhn.
Noch ist leer noch ist Zeit und fern das Gewirr das Gezwitscher der vielen
Du ich ein jeder Endpunkt eines Strahl, ist göttlichen Ursprungs
Ist groß oder klein ist schön oder häßlich ,Weib oder Mann.
Du oder der andere wir alle stehn vorm Tor
Wir die wir jung ins Leben stürzten vergaßen was Eltern uns sagten
Hoben uns selber hinauf auf den goldenen Stuhl der Vergessenheit
Die Diamanten unserer Kindheit längst zerrieben im Sturm der Zeit
Das sich Leben nennt
Und heut
Grau der Tag grau und tief der Nebel , nicht nur im Hirn
Nachfolgen
Werden uns viele
m.chr.
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