Du

Du bist die Decke die mich berührt , wenn es mich friert.
Du bist der Schal, wenn kalte Winde meinen Körper umspielen

Du bist die Hand , wenn stolpernd ich durchs Leben führ.
Du bist die Kleidung welche mich umhüllt wenn meine Blöße Schutz bedarf

Du bist der Napf aus dem ich trink wenn es mich dürstet beim Abendmahl
Du bist die Wahrheit welche ich nicht ergreif

Du bist der Andere den ich nicht seh ,wonach ich such
Du bist ein Stern am Horizont zu dem ich nichtschau

Du bist ein Mensch ein Wesen unbekannt und doch verkannt
Du ein haar von deinem Haar fällt auf fällt ab und wird benützt vernützt
Du ich weiß so wenig
Ich seh mit Augen versteckt hinter Lidern
Mit Ohren die lauern auf den Klang welcher hallt in Träumen
Zerrinnt am Tag gleich dem Wasser welches verdampft im Sonnenlicht
Du ich träum ich seh von hier zu mir
Von Grat zu Grat und spring ins tiefe dunkle Wasser
Das dich dereinst benetzten wird.

m.chr.

 

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