November 1st, 2011
Schnee weiß und kalt Schnee vor meiner Tür Schnee soweit das Herz erkennt.
Was ist was verbindet Schnee mir dir mit mir.
Schnee und Sonne zwei die sich nur entfernt lieben, Schnee in meiner deiner Hand
Wird kalt wird Wasser für eine seine Zeit
Schnee soweit das Herz es will
Ob hoch ob tief Schnee liegt viel vor deiner vor meiner Tür
Oder nicht
Was weißt du was weiß ich überm Schnee
Schnee weh deh es tut manchmal weh
Warum wozu weshalb
Nicht wissen ist Offenheit ist Transparenz für das feine
Fernab unseres vermeintliche allmächtigen Wissen
Geh heim tauch ein ins tiefe unergründliche Meer, Meer aus Wolken aus nicht fassbarem
Und seh dahinter liegt Neuland, Land der Unbegrenztheit
Wie Schnee im Wolkenmeer
m.chr.
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November 1st, 2011
Wo sind wir die wir uns zweibeinernennen, wo sind wir wenn hören mit dröhnen vertauscht
Wo wenn wo nicht gefragt
Wo wenn was nicht gesagt
Was wei0t du im Regenbogen im toben der Gewalten wenn nur gefragt was gesagt
Weißt du es wenn entlang der grauen Stra0e einhinkend ein stinkend ein undefinierbar sich nähert
Wei0 du es und warum willst wissen was traum was real
Wir im sichern hort schütteln das haupt wenn angesagt der Protest
Doch schauen hinweg wenn Bettler lungern am Strand dem reinen
War nicht auch der Er einstmal ein Kind von nirgendwo
Im irgendwo
Wir die wir ach so gebildet ach so scharmant
Wir sind nur und werden gewollt im ungewollt
Du oder ich Mann oder Frau
Zeit Mensch werde Mensch
Und geb dir Zeit für eine deine Zeit
Im Raum der dich umschließt
Nimm dir Zeit nimm hinweg Raum und Zeit
Und werde du
In deinem Raum
m.chr.
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October 31st, 2011
Wo gehst du hin , was dein Ziel im weiten Rund
Soviel gesehen noch mehr erlebt
Blätter fallen im Herbst hernieder um zu vergehn um zu schließenden Kreis
Wie sagtdieabendliche Religion : Asche zu Asche Anfang zum Ende
Und ewig dreht sich das Rad
Das was du noch gestern warst ist geschehen vergangen ist Plusquamperfekt
Eines ist gewiss wir die wir jetzt im Strom uns drehn bleiben verwandt bleiben Bestand
Nur für eine Zeit für deine für meine Zeit
Doch was ist wo, was ist der Grund, was treibt, was bleibt
Im Rund
Und wo???????????
m.chr.
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October 17th, 2011
Male den Wind, male das Haus, male
Schrecken und Furcht und vergiß nicht die Frucht die reifen dich lässt,
male den Sturm der dein Haus erschüttert dein Herz erbeben lässt
doch sei gewiß ein Hort sich öffnet dir und mir jenseits der Gier
Hoch droben im felsigem Gewirr ein Adler hütet seine Brut und entlässt
Für sich für seine Zeit
Manjana morgen ist rot morgen ist tot drum male, male dein Bild hüte dein Haus
Nicht nur im Rausch
Du ein Vogel im freien Flug ich dein Träger am Firmament,
denn du und ich eine Zweiheit die nicht verbunden durch Nähe
morgen du malst morgen du gehst morgen du wirst
manjana du malst
m.chr.
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October 9th, 2011
Früh und grau der Tag Glanz hinter Wolken verborgen
Glanz für den wir gehen für den wir stehn, doch was ist jenseits des Glanzes,
was ist das uns so treibt und innerer Motor uns ist
Du im Morgentau des Lebens du im Sturm der Gezeiten auf hoher See auf hohem Berg
Du oder ich ein Blick ein Augenblick uns trennt
Was ist im Finale wenn Hände ermattet im Schoß versinken wenn Augen das Leuchten verliern
Weißt du wenn wann ,wenn Blätter sinken hernieder wenn Asche zu Asche
Und Zeit nicht relevant
Du oder ich im Wir im Reim im Drehen der Gezeiten werden gehen vergehn
Zeit ist Rausch ist menschgewollt ist Einheit für nichts
Ist das was treibt
Ist gänglich vergänglich
Ist Zeit für Zeit
Und das was treibt
Für eine meine deine
Zeit
m.chr.
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September 23rd, 2011
Früh am Morgen früh am Abend , einfach zu früh???????
Was treib was drängt , was beinhaltet dieses früh??
Unsere Zeit schöner Zeit, vergängliche Zeit
Wir die wir leben erleben und fern der Ruh eingebunden sind
Eingegliedert und ausgewunden für eine für nicht meine Zeit
Du im fern ich im jetzt
Was treibt was schmerzt und lässt nicht ruhn für eine für deine für meine Weil
Wir die vertieft als Kinder erfassten die Welt mit Augen mit Sinnen
Vergasen die Ruh die Tiefe die liegt im Halten im Ruhn des Momentes
Steh auf und schließ Augen für deine Zeit für deine Weil
Erkenn den Sinn den ich nicht geb
Erkenn wofür und geh den Weg jenseits der Bahn
Früh ist nicht zu früh
Nur manchmal zu spät
Drum sei
Nicht immer zu früh
m.chr.
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September 7th, 2011
Heiß, zu heiß gebadet im Rausch unserer Zeit
Wir, du oder ich ,wir treiben wir reiben uns auf und ab
Heute geliebt morgen gehasst und tags darauf zu Grabe getragen.
Wo ist Ruh, wo ist dein Hort dein Heim .
Fremder du Fremder mein ich weiß nicht ein ich will nicht heim
Der Rausch der Zeit er katapultiert mich weit
Heut hab ich geliebt heut hab ich gespielt mit dir mit mir
Und was war, was blieb
Heiß gebadet im Strom im Sog der vermeintlichen Nacht
Nein ich rausch hinweg und schau auch weg so du zu dir zu mir
Wir die wir stehen am Rande im Bande halten bedeckt verdeckt
Das du, das niemand weiß
Wir gehen wir werden gegangen doch nur für heut für die vermeintlich gute Weil
Nein ich hab gelebt geliebt nicht nur für dich mit dir
Heiß oder kalt im Rausch umrauscht
Die Entscheidung liegt in uns, denn drehen wie der Kreisel
Im Finale kurz vor dem Exitus
Drum hör auf, hör zu, sei du
Denn
Nicht heiß noch kalt noch Rausch
Vergiß
m.chr.
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September 7th, 2011
angekommen doch wo ,,,,,,,,,,,
Du spürst es ist nichts zu tun, du kannst nicht viel tun, angekommen doch wo?????????
Der Regen rausch die Bäche sind voll und die Natur zieht sich zurück ins schützende Unterholz.
Einzig der Fisch er fühlt sich wohl im nassen Element.
Was ist zu tun was, ein Satz in unserer ach so schnell lebigen Zeit.
Setz dich hin, trink Tee und lausch dem was kommt von innen,
schweig wenn Worte ertönen, schweig und hör, hör auf das was kommt von dir, aus dir
sitz nieder und spür genieß die Stille genieß den Ort der dich genommen für deine Zeit
Spür in dich umarm dein Ich und sitz dich still
Lausch den Tönen die kommen aus der Stille und hör hin
Den du bist angekommen , angekommen bei dir
Spür und genieß , sei du für dich für deine Zeit
Denn ,
Angekommen.
m.chr.
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August 28th, 2011
Neu und doch nicht neu, erwacht und doch,,,,,
was oder was ist wenn der Sternenhimmel uns geöffnet, das nächtliche Bett uns mit
verlockendem Sog sich anpreist, was dann
was dann wenn dann
wenn die Ruhe im Haus die Hektik fern und ruhig das nächtlich raunen der Pferde im nahem
Gefiert, was dann wenn ruht das treiben die Hast, was dann
Weißt du wenn der tiefe Atmen der Nacht sein schützend Gewand ausbreitend bedeckt
Was dann wenn vorbei der Tag die Hetz der rann nach irgendwann und irgendwas
Was dann wenn nicht,
schau auf schau tief in dich hinein sitz nieder dich zum Gebet zum schöpfen aus der nicht fassbaren
Unendlichkeit.
Wir die wir hier auf diesem Planeten vergänglich und ersetzlich suchen nach Ziel
Nach Sinn und Gabe nach dem wofür wir geboren
Was dann wenn hier in dunkler Nacht ein Stern deine Seele streift
Was dann wenn nicht jetzt und hier
Steh auf setz nieder und schau
Was dann wenn dann
m.chr.
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August 12th, 2011
wir sind nicht nett, wir vernetzt, wir die wir sind so nett,
wie so sehen wir die anderen, so nett so irgendwie und doch zerstreut,
so nett und doch vernetzt, so nett
Wir streuen wir reuen und sind doch nett manchmal zu nett beim netz
Dem ach so entfernt verfernt beim sehen in den Schirm den ovalen länglich bis breit
Wo unser hier im wirr
Wo unser Zelt im gewirr
Wo sag mir wo ist dein Nest das dich wärmt behütet und gar manches verhütet
Beim Verkehr dem menschlich beim hoch und tief der Geraden
Welche du durchläufst
Im hier und gar oft im wirr
Wir sind vernetzt, benetzt und entsetzt
Doch schau nach oben dem lichten Gewölk, vergiss das Geflecht vergiss den Tag den du geplant
Vergiss und sei einfach nett, nett zu dir und lass sein was gewesen
Vergiss das wir sind vernetzt verstreut und münde ein
Ein in deinen Tag und sei es nur heut
Sei nett nicht vernetzt, nicht verstreut
Sonst ist es bereut
Vernetzt und verstreut
Drum sag nein
m.chr.
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