Wo

Wo, sag wo,  wo hast du geträumt,wo du klein,wo geweint als du allein, sag, sag mir wo, auf das ich dich tröste, dir reiche dir zum Sprung, zum Sprung über den Graben, der dir un überwindbar scheint.  Ich sah dein Gesicht, sah den harten Mund und erschrak,was tat man dir da du in deiner Jugend so frohgemut so voll des Lachens, erfüllt mit leuchtenden Augen, sag was ist geschehn, wer tat dir weh, wer erfüllte dein Herz mit Trauer auf das wurde hart dein Gesicht und das Leuchten deiner Augen erlosch. Sag wo, kann ich dir helfen Lachen und Strahlen neu zu entdecken und dich necken, Gestern ich saß hoch im Baum, sah Wolken hell und dunkel überm Horizont ich sah der Vögel Flugich  hörte  Gesang und spürte Schwingungen von weit von wo ich mag es nicht zu sagen, es kam von außen fern von mir und doch so zart, so klar so fein und garnicht gemein.  Wo hast du gesessen als ich rief , wo deine Tasse geführt zum Mund , wo ich sah ein Bild am Horizont, vielleicht von dir gesandt zu mir, Wo warst du, als Vögel kreisten und Sonnenstrahlen dich luden ein ein zum warmen zum spielerischen Gesang, sag wo wirst dich lassen hernieder und legen ab dein Gefieder sag wo wirst breiten aus die, der Hände dein zu umfassen die Glieder die geben dir Ruh die geben dir Kraft zu fassen den Sinn der dir gegeben in dieser Erdenrund wo, sag wo dich finden dich binden  dir geben den Halt auf deinen Weg sag wo.  d.B.

 

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