Schweigen vorn Wald

Herausgelöst aus Jubel Trubel und Müh
Schritt für Schritt ein müder ein rastloser Sucher erklimmt den Pfad durchtrennt das Band
Das unsichtbare , vor ihm ein nicht greifbares Jauchzen, losgelöst und eingebunden in den
Klang der Jahrmillionen
Wusstest du schon, um Ruh um Einsamkeit um Verweil in der Geborgenheit
Dort wo Räume zerfließen und Träume genießen gehört zu werden
Dort im freien Fall im knisternden Unterholz dort wo Zeit nicht zählt wo Platz dem der gehört
Nicht außen nur innen nicht kalt nur warm , da wo innen so außen wo Hermes Spuren gelegt
Und die Seele gehegt.
Lern Schweigen lern hören und schau in dich hinein
Dort wo Götter den Samen gelegt wo Hermes als Bote dir den Kreis gelegt
Lern Tanzen lern hören und schreit aus zum Wald hinaus
Du für dich vereint mit dem Gemahl
Zu lernen zu dienen zu minen wie der Wiener sein Lied
Schweig oder schweig nicht, die Sprache macht müd
Lass leben dein Gebet und hör
Schweigen wie das tönen der Zeit
Endlos und ohne Wiederkehr
Im Wald vielleicht wirst es finden wonach gesucht
Den Weg deinen Weg
Den ich nicht geh und gehen will
Denn Schweigen, schweigen wirst finden
Im Wald

m.chr.

 

Recent Entries

  • Blogroll

  • You must be logged in to post a comment.