November 13th, 2019
spuren über Spuren, vor mir hinter mir. weit der Weg, weit das ziel ,das unbekannte.
Noch ist Lichte, hell und unverbaut der Weg, noch.
Weit, weiß und unberührt dein neuer Weg, still um dich ohne Lauschen ohne Hasten,
dein und mein ein Schreiten ein Weiten, ein Halten an im freien Lauf,
weißt du noch erinnerst du noch, wo gewesen der Halt, welcher gab Sicherheit und Sinn.
Weißt du noch um Blick um Sehen und Spüren ohne zu berühren.
Spür die Spur und schreite aus, vergeß was hinter dir liegt und berühr die unberührte Natur.
Hier wo Fuchs wo Reh und gar manches Getier lauscht und schaut zu dir dem einsamen
Wanderer zwischen Gestern und Heute.
Eil dich Fremder die Nacht will kommen und du noch nicht gesucht den Ort wo ermattet
du ruhen kannst.
Spuren, sie kommen und gehen, werden bedeckt mit weißem Garn, des Nachts wenn du Schläfst
und deiner Gedanken Vielfalt eintreten in andere Dimensionen, sich aufschwingen und lösen
von der irdenen Last.
Spuren, spur deine Spur, schreit aus und seh am Horizont dem fernen deinen Ort dort wo
dein Ziel dein Weg sich enden wird.
Spuren im Schnee im morgendlichem Müh, wach auf aus deinem Traum und seh,
seh die Wirklichkeit.
d.B.