Dämmerung.
November 13th, 2019
Dämmerung, Zeit des Unsichtbaren. Zeit der Einkehr, Auskehr, des Beendens.
Morgens, Morgenrot, so beginnt das was wir den Tag benennen.
Der Bogen des Lichtes, er dreht, er steigt, gleich dem fließendem Gewässer,
vom Anfang zum Ende und das Zeitlos mit Anbeginn der Zeit.
Weit du, spürst du, das Erwachen, das Wachsen und Vergehen,
schau meine Mutter hat mich gezeugt, ausgespien in diese Welt, ließ mich gehen,
ließ mich werden, und mit meinem Wachsen begann ihr Vergehen.
Was ist geblieben von ihr, ein Häufchen Ache welches zerfließt im Wind im Gang der Gezeiten.
Auch du mein Freund, mein unbekannter Gegenüber wirst gehen diesen Weg,
und doch es stellt sich mir die Frage , was bleibt und wofür ?
Sind wir jung wollen wir begreifen, ergreifen das Körperliche, werden wir reif, und alt
beginnt der Sinn, das denken weshalb und warum.
Dämmerung, sie hüllt uns ein, bedeckt, verdeckt und lässt Schmerzen vergehn.
Dämmerung, im fahlen Licht wenn ich nur hör und gar manchmal spür,
ein Greifen, ein Berühren und manchmal ein Verstehen.
Dämmerung, im lichten Schein des vergehenden Tages , dort und hier
der Tanz des Unsichtbaren schwingt an schwillt an,
begebt dich und vergess
d.B.