Weißt du noch

Weiß du weißt du warum ich frier,
und weißt, ich bin, dort wo ich bin,
du wirst es nicht wissen und ich nicht missen,
das Wissen einstmal lang ist es her,
ich war nicht wer ,
ich war klein,
war fein und nicht so rein.

Weißt du auch ich gebar und zerbrach das Bild,
den Schein von Sonne im Hort den holden draußen vor dem Tor
ein Wagen erholte mich fort,
ertrug mich ins Leben, zeigte mir gar viel schönes und hässliches,
lernte mich sehen und manchmal verstehn,
den Wirrsinn den du und ich betrieben
vertrieben mit unserer Menschlichkeit.

Wir, du oder ich waren Spielball wurden benutzt und benutzten uns.
Wir spielten das Leben und verstanden erst im nach hinein ob schlecht ob gut ,
waren wir nur Mensch mit Stärken mit Schwächen.

Weißt du noch, als wir uns demütigten und vertrugen,
liefen endlang unserer Pfade , gar mancher Weggefährte stolperte und zerbrach und erbrach ,
heut ruht er unter fremder Erdenlast.

Weißt du noch ,
vielleicht du spürst wenn ich dich berührt zum Abschied,
da ich ging den Weg allein zum Hain dem stillen um zu erkennen die Last.
Schwer und leicht liegt die Last welche jeder von uns geschaffen,
sag, sag mir, wer trägt , wer hält Wacht wenn ich und du gegangen ,
sag mir mit Blumen mit Kränzen im Haar da wir getrennt gegangen ,
sag aber halt dein Wort du weißt es schon da ich geschaut dir ins Gesicht ,

weißt du noch

d.B.

 

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